Gel-Batterien

Leistungsstarke Gel-Batterien verhelfen Reinigungsmaschinen zu kraftvollem Einsatz

Gut zwei Drittel aller batteriebetriebenen Reinigungsmaschinen fahren mit Gelbatterien. Erst mit einem leistungsstarken Batteriesatz sind diese Maschinen wirtschaftlich einsetzbar. Qualitativ hochwertige Batterien zahlen sich in der Gesamtkostenbilanz aus.

Seit 1959 werden Batterien in Geltechnologie gefertigt – die erste wartungsfreie Blei-Säure-Batterie war somit verfügbar. Es dauerte aber noch einige Jahre, bis diese Produkte auch als Antriebsbatterie für elektrisch betriebene Reinigungsmaschinen auf den Markt kamen. Die Markteinführung war zunächst träge, weil die Preisdifferenz zwischen den damals eingesetzten Starterbatterien im Vergleich zu den hochwertigen und zyklenfesten „dryfit“-Gelbatterien sehr groß war. Aber die Vorteile der Gelbarterien wie „absolute Wartungsfreiheit”, „lange Le-bensdauer” und „hohe Energiedichte” waren überzeugend.

Heute werden etwa 70% aller elektrisch be-triebenen Reinigungsmaschinen mit Gelbarterien ausgerüstet. Eine überzeugende Entwicklung, die zeigt, dass zu hochwertigen Reinigungsmaschinen leistungsstarke Batterien in guter Qualität gehören und ein niedriger Kaufpreis einer Batterie nicht unbedingt einen kostengünstigen Betrieb garantiert. In der Gesamtkostenbilanz schneidet die dryfit-Gelbatterie trotz höherem Preis deutlich besser ab.

 

Wartungsfreie Technologien

Heute hat der Kunde die Wahl zwischen zwei wartungsfreien Technologien, nämlich der Geltechnologie und der so genannten AGM- (absorbed glass microfibre) oder Vlies-Technologie. Bei Gelbatterien ist der Elektrolyt – verdünnte Schwefelsäure – in einem Aerosol gebunden, bei einer AGM-Batterie wird die Säure in einem Vlies „aufgesaugt“. Technologiebedingt ergeben sich für beide Produkte unterschiedliche Eigenschaften, die nachfolgend beschrieben werden. Vliesbatterien zeigen ein besseres Hochstromverhalten und finden überwiegend Einsatz im stationären Bereich. Gelbatterien sind robuster, haben eine deutlich bessere Lebensdauer und sind damit bestens geeignet für alle Zyklenanwendungen.

 

Gel ist nicht gleich Gel

Trotz regelmäßiger Versuche, AGM als langlebige Batterie in Traktionsanwendungen anzubieten, ist es offensichtlich und oft genug nachgewiesen, dass eine Vliesbatterie im Antriebsbereich nur bedingt geeignet ist – und besonders bei unregelmäßigen Lade- und Entladezyklen mit teilweisen Tiefentladungen keine besonders lange Einsatzdauer aufweist. Diese Erkenntnis erhöht zunehmend den Wettbewerb bei Gelbatterien. Unter der Bezeichnung „Gelbatterie” werden zum Teil Produkte im Markt angeboten, die mit einer echten Gelbarterie nicht sehr viel zu tun haben. Alle Varianten – von normalen AGM-Batterien mit einem Gel-Etikett über AGM-Batterien mit geringen Gelzusätzen bis zu minderwertigen Gelprodukten – werden angeboten. Mittlerweile ist der Anwender durch schlechte Erfahrungen mit minderwertigen wartungsfreien Batterien etwas sensibilisiert und wartet die Ergebnisse von Testeinsätzen ab.

 

Innovationen bei Gel-Batterien

Die Gelbatterie „dryfit traction Block“ ist kontinuierlich weiterentwickelt worden und heute immer noch das Maß aller Dinge, wenn es um hohe Lebensdauer und sicheren Einsatz geht. Ein neuer Innovationsschritt wird nun mit einem neuen patentierten Batteriedesign umgesetzt. Ein für die Anwendung optimiertes Batteriegehäuse ermöglicht einen modularen Aufbau der Antriebsbatterie in verschiedenen Spannungen und Kapazitäten mit einem Batterieblock. Weitsichtige Konstruktionsmerkmale bieten sehr viele Vorteile beim Einbau und Einsatz im elektrisch betriebenen Fahrzeug. Darüber hinaus macht eine speziell für dieses Produkt entwickel-te Elektronik den Betrieb dieser Batterie transparent und sicher.

 

Energiesysteme

Die enge Verbindung von Batterie und Elektronik ist die logische Weiterentwicklung der Antriebsbatterien und ermöglicht neue Möglichkeiten im technischen und kommerziellen Bereich. Die Gesamtenergie der Batterie wird messbar und damit die Qualität. Die gemessenen Batteriedaten werden im Batteriemanagement gespeichert und sind jederzeit abrufbar. Komplettiert wird das Energiesystem mit einer intelligenten Ladetechnik, die die Batteriedaten abfragen kann und dem Kunden wichtige Informationen über Einsatz und Leistungsvermögen des Fahrzeuges geben kann.

 

Über 100 Jahre Erfahrung

Exide Technologies ist weltweit einer der größten Anbieter von Lösungen zur Speicherung elektrischer Energie. Das Unternehmen hat Niederlassungen in über 80 Ländern. Mit der Erfahrung aus über 100 Jahren technologischer Innovationen ist Exide Partner der Erstausrüster und bedient den Ersatzteilmarkt für Anwendungen in der Industrie und im Verkehr.
Industrieanwendungen umfassen einen breiten Einsatzbereich: Dazu gehört: Batterien für die Stromversorgung von Netzwerken in Telekommunikationssystemen, in Energieversorgungsunternehmen und bei Eisenbahnen. Geliefert werden auch Batterien für Solaranlagen und andere Märkte, die kritische, unterbrechungsfreie Stromversorgungen benötigen sowie Antriebsbatterien für eine breite Palette von Geräten wie. z.B. Gabelstapler und Elektrofahrzeuge für den Bergbau und andere kommerzielle Anwendungen.

Mehr Informationen über Exide unter www.exide.com

Klaus-Dieter Merz
Deutsche Exide GmbH
Im Thiergarten
63654 Büdingen
Tel.: 0 60 42/81-0
Fax: 0 60 42/81-2 33

 

So halten Batterien länger

Tipps zur richtigen Behandlung und Pflege

  1. Richtige Batterie auswählen: z.B. für Zyk-len-Anwendungen (Reinigungsmaschinen) Traktionsbatterien einsetzen. Starterbatte-rien sind zwar billiger in der Anschaffung, halten aber nicht sehr lange.
  2. Tiefentladungen vermeiden: Werden Blei-batterien zu über 80 % ihrer Kapazität ent-laden, kommt es zu Frühausfällen. Um das zu vermeiden, sollten geeignete Entlade-wächter eingesetzt werden.
  3. Hohe Batterietemperaturen vermeiden: Hohe Temperatur reduziert die Lebens-dauer einer Batterie erheblich
  4. Nach der Entladung (dem Einsatz) Batte-rie wieder laden. Dabei gilt allerdings der Hinweis: wenn nur häufige und geringe Kurzentladungen stattfinden, sollte nicht jedes mal wieder geladen werden; die Bat-terie sollte mindestens zu 15 % entladen sein.
  5. Geeignetes Ladegerät einsetzen: Auf rich-tige Ladekennlinie achten. „Billiggeräte” können die Batterie zusätzlich aufheizen.
  6. Batterien regelmäßig prüfen: Kontakte (Verbinder) prüfen, bei Nassbatterien Elekt-rolytstand prüfen und gegebenenfalls nach-füllen.
  7. Batterie kühl und vollgeladen lagern: Bei längeren Standzeiten soll die Batterie im ge-ladenen Zustand möglichst kühl gelagert werden. Hinweis: Ist die Batterie im Fahr-zeug, sind „Verbraucher” abzuklemmen – z.B. on-board-Ladegeräte (Rückströme)
  8. Gebrauchsanweisung und Sicherheits-hinweise beachten

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